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Forschungsprojekt(e)

Mitarbeit im Forschungsprojekt "Staatliche Anerkennung von Kindheitspädagoginnen und -pädagogen. Dokumentation der Einführung einer neuen Berufsbezeichnung in den deutschen Bundesländern" unter der Leitung von Prof. Dr. Rahel Dreyer

Veröffentlichung(en)

Zusammenarbeit im Sozialraum. Netzwerke aufbauen und managen. In: Brodowski, Michael ( Hrsg.) (2018): Das große Handbuch für die KiTa-Leitung. Köln: Wolters Kluwer Verlag. S. 265-311

Vortragsangebot zum Thema KiTa-Steuerung

Eine interviewte KiTa-Leiterin hat ihre Aufgaben im Leitungsalltag folgendermaßen beschrieben: "Das ist nicht vorhesehbar. Zwischen Gartenarbeit, Küchendienst, Klempner, Maler, Kinder wickeln, Eltern befriedigen und den Vorgesetzten ruhig stell'n, gibt's alles. Vielfältig. [...] Eigentlich ist so 'ne KiTa-Leiterin, so wie sie jetzt ist, [...] Allrounder. [...] Ich hab eigentlich Erzieherin gelernt. [...] Aber die erwarten von dir, dass du das machen musst. [...] Und du musst immer [...] Freundlichkeit rumbring'n, immer Kompetenz haben, die man ausstrahlen muss, auch wenn man sie manchmal gar nicht hat" (Plw, 2012).

Jens Hübner und Ines Ziller sind in ihrer empirischen Fallstudie folgender Frage nachgegangen: Wie sieht die Leitungstätgkeit einer KiTa-Leitung wirklich aus? Mit dieser Frage im Gepäck interviewten sie sowohl Vertreter_innen der Qualifikation von KiTa-Leiter_innen als auch Praktiker_innen, also KiTa-Leiter_innen und und KiTa-Träger-Vertreter_innen, die ein kritisches Bild von der Lehre und Ausbildung im Bereich der KiTa-Leitung gezeichnet sowie den Arbeitsalltag der Akteuer_innen in der KiTa-Steuerungen gegeben haben.

Die KiTa-Steuerung, so belegen es die Interviews sowie die jetzt neu veröffentlichten Expertisen des WIFF, erfährt in der Öffentlichkeit wenig Beachtung. Dies hat unterschiedliche Gründe. Ein Befragter äußerte sich bei der Rücksendung des Fragenbogens: "... vielen Dank für Ihr Engagement in diesem unterentwickelten Forschungsbereich. Aus eigener Anschauung - nach 14 Jahren Tätigkeit - weiß ich, wie viele (auch vermeintlich 'gut' ausgebildete) LeiterInnen an ihrer Aufgabe gescheitert sind bzw. scheitern. [...] viel Licht im Dunkeln".

Hübner und Ziller war es wichtig, das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen, damit den Akteur_innen der KiTa-Steuerung die ihnen gebührende Beachtung geschenkt wird. Nach der Auffassung der Autor_innen Hübner und Ziller (2012) "[ist es] längst Zeit, über die KiTa-Steuerung und deren Rahmenbedingungen zu reden. Sie ist nämlich gehalten, die [gesellschaftlichen Erwartungen] in der Praxis umzusetzen". Diese Auffassung fußt auf die Formulierung der Autoren Böttcher et al. (2010), die meinen, dass eine "erfolgreiche (sozial)-pädagogische Arbeit im guten Fall durch die Art und Weise ihres 'Managements' gefordert und gestützt, im schlechten Fall behindert oder gar verhindert [wird]".

Wenn Sie mehr Informationen zum Vortragsangebot "KiTa-Steuerung" erhalten bzw. die Autor_innen Hübner und Ziller einladen wollen, dann können Sie hier das Angebot als pdf-Datei herunterladen.